
Paderborn Baskets auf der Suche nach der Form
Ein indiskutables 4:12 im ersten Viertel war über das gesamte Spiel nicht mehr aufzuholen. Erschreckend schwach präsentierte sich das von Trainer Olaf Stolz auf dieses wichtige Heimspiel vorbereitete Team.
Die Wurfquote war niedrig. Insgesamt 5 Spieler gingen ohne Korberfolg vom Parkett, was besonders bei Matt Terwilliger mit lediglich 2 Punkten einige Fragen aufwirft. Mehr…
Um nach einem solchen Spiel, wie es am Donnerstag in Braunschweig stattgefunden hat, die passenden Worte zu finden, bemüht man gerne den Vergleich. Die Neue Westfälische nutzt in ihrer Kritik den Hinweis auf den neuen Baskets-Trailer dazu, das Spiel gegen die NewYorker Phantoms Braunschweig mit “Im falschen Film” zu betiteln und bereits jetzt schon darauf hinzuweisen, dass das kommende Spiel sich wohl zu einem Katastrophenfilm entwickeln könnte.
Eine andere Möglichkeit bietet sich, wenn ein Vergleich aus der Lernpsychologie herangezogen wird, die zwischen misserfolgsorientierten und erfolgsorientierten Typen unterscheidet. Und da entgegen aller Wünsche und Hoffnungen der Misserfolg des vorhergehenden Spiels das Verhalten vieler Spieler erneut beeinflusst hat, werden die Windungen der Abwärtsspirale zunehmend zu einem stärkeren Sog führen, dem sich die Baskets nicht entziehen können und – wohlgemerkt – nicht entziehen wollen. Daran können auch die Lernwilligen wie Haynes oder Simon nichts ändern.
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Wenn man nach dem letzten Spiel die Frage gestellt hätte, wo die Stärken der Paderborn Baskets liegen, dann hätte der eine oder andere vielleicht etwas ironisch angemerkt: “In der ersten Halbzeit.”
Stimmt soweit, klingt erstmal nicht so schlecht, lässt aber vermuten, dass in der zweiten Hälfte etwas nicht stimmt. Ja, man kann davon ausgehen, dass Spieler, Trainer und Fans davon wissen. Obwohl hier anzumerken ist, dass es viele Spiele gab, in denen bereits die erste Halbzeit Probleme gemacht hat. Fazit: Entwicklung ist möglich.
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Fans,
nach dem Spiel gegen die GIANTS Düsseldorf stehen für uns weiterhin der Sieg und der Jubel nach dem entscheidenden Drei-Punkte-Wurf von DeAndre Haynes im Vordergrund. Trotz einer erneuten problematischen zweiten Halbzeit, des knappen Ergebnisses und einer großen Portion Glück war dieser Sieg nicht nur im Hinblick auf die Tabelle von Bedeutung. Das spannende und erfreuliche Ende gab den Paderborner Spielern endlich die Möglichkeit, Profil zu zeigen und die Maspernhalle durch einen erhöhten Pulsschlag wiederzubeleben.
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