Bevor die Partie gegen Oldenburg überhaupt gespielt war, stand für viele das Ergebnis bereits fest, so dass ausschließlich nur über die Höhe der Niederlage der Paderborn Baskets spekuliert wurde.
Wer positiver an das Spiel gehen wollte, konnte nur einen alten Vergleich bedienen: den Kampf zwischen dem Krieger Goliath und dem Schafhirten David. Doch entgegen dieser biblischen Geschichte siegte der „David“ Paderborn nicht über den „Goliath“ Oldenburg.
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Pierre Schmidt tritt ab sofort die Nachfolge von Thorsten Perlik als Sponsoring-Manager an, berichtet die Neue Westfälische am Mittwochnachmittag.
Mit dem 26-Jährigen wollen die Paderborn Baskets strukturell eine weitere Basis für die Zukunft schaffen. Mit der Neubesetzung erfüllen die Paderborn Baskets zudem die von der Beko Basketball Bundesliga geforderte Auflage, stets einen Verantwortlichen für den Sponsorenbereich zu beschäftigen.
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Nach der Niederlage gegen Braunschweig wurde wiederholt Kritik an Trainer Olaf Stolz geübt. Überraschenderweise wurde die Position des Trainers nicht nur auf den Rängen oder im Forum diskutiert. Erstmals zeigten sich Präsident und Geschäftsführung einvernehmlich enttäuscht.
Ausschlaggebender Grund war auch hier, dass zum 23. Mal zahlreiche Schwächen des Paderborner Spiels zur Schau gestellt wurden: Hilflosigkeit in der Offensive, Lustlosigkeit einzelner Spieler, eine desolate Verfassung des Teams, sowie eine fehlende Kommunikation zwischen Spieler und Trainer. Die Konsequenz bestand jetzt nicht mehr ausschließlich aus einer Entschuldigung bei den Fans, einer Spielanalyse mit dem Wunsch nach Besserung, sondern gipfelte in der Beurlaubung von Headcouch Olaf Stolz.
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Wolfgang Walter und der erfolglose Coach Olaf Stolz
Am kommenden Mittwoch treffen sich Präsidium, Gesellschafter und die Geschäftsführung der Paderborn Baskets Team GmbH zu einer außerordentlichen Krisensitzung, die nur ein Thema haben kann: Wie wird die Entlassung von Trainer Olaf Stolz vollzogen und wer weckt das vorhandene Potential der Mannschaft, um dem drohenden Abstieg noch zu entrinnen.
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Paderborn Baskets auf der Suche nach der Form
Ein indiskutables 4:12 im ersten Viertel war über das gesamte Spiel nicht mehr aufzuholen. Erschreckend schwach präsentierte sich das von Trainer Olaf Stolz auf dieses wichtige Heimspiel vorbereitete Team.
Die Wurfquote war niedrig. Insgesamt 5 Spieler gingen ohne Korberfolg vom Parkett, was besonders bei Matt Terwilliger mit lediglich 2 Punkten einige Fragen aufwirft. Mehr…
Es hat nicht gereicht.
In einem intensiven und spannenden Spiel entscheiden die letzten 5 Minuten über Sieg oder Niederlage.
Die beiden ersten Viertel gewannen die Paderborn Baskets souverän mit 20:15 und 22:16. Nach der Pause kamen die Spieler von EnBW besser ins Match und gewannen das 3. Viertel mit 21:16. Im letzten Viertel wehrten die Paderborn Baskets den zunehmenden Druck der Ludwigsburger ab. 13 Sekunden vor Schluß rettete Matt Terwilliger mit einem verwandelten 3er sein Team mit 69:69 in die Verlängerung.
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Coach Olaf Stolz Paderborn Baskets
In einem schwachen Spiel unterliegt der Tabellenletzte Paderborn Baskets der BG Göttingen in der heimischen Maspernhalle vor 2100 Zuschauern mit 57:67.
Mut- und Kopflos präsentierte sich die Mannschaft von Coach Olaf Stolz den wieder zahlreich erschienenen Paderborner Zuschauern. Vor dem Anpfiff präsentierten die Fans noch einen 15 Meter langen Banner, in dem sie die Mannschaft zum kämpfen aufforderten.
Leider zeigte auch der eindringliche Appell der treuesten Fans keine Wirkung. In dem insgesamt sehr niveauarmen Spiel ließen die Baskets jegliche Einstellung zum Spiel vermissen. Der ballführende Spieler war meistens auf sich alleine gestellt, mannschaftliche Spielzüge waren nur selten zu erkennen. Nur zu deutlich wurde die Parole des Präsidenten Wolfgang Walter wiedergegeben: Die Saison ist gelaufen. Mehr…
Den Fans blieb die Spucke weg, als sie am Samstag den Artikel “Mehr Zeit für die Deutschen” über die Situation ihrer Mannschaft gelesen haben. Darin wird Wolfgang Walter zitiert, der zum Thema Klassenerhalt nur noch folgende Worte übrig zu haben scheint: “Die Saison ist gelaufen”.
Diesen Satz hätte es nicht geben dürfen. Nicht in dieser Form und nicht vom Präsidenten eines Sportvereins, der mit dieser Aussage vom seinem eigenen Team zurückzutreten scheint.
Wer jetzt einwendet, dass es sich hierbei nur um eine Aussage handelt, die die schlimmsten Befürchtungen nur bestätigt, verkennt das eigentliche Problem. Denn wie immer geht es darum, wie und in welchem Kontext etwas ausgesagt wird und nicht unbedingt was? Kurzum: Der Ton macht die Musik. Und dieser hängt hier schief!
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Um nach einem solchen Spiel, wie es am Donnerstag in Braunschweig stattgefunden hat, die passenden Worte zu finden, bemüht man gerne den Vergleich. Die Neue Westfälische nutzt in ihrer Kritik den Hinweis auf den neuen Baskets-Trailer dazu, das Spiel gegen die NewYorker Phantoms Braunschweig mit “Im falschen Film” zu betiteln und bereits jetzt schon darauf hinzuweisen, dass das kommende Spiel sich wohl zu einem Katastrophenfilm entwickeln könnte.
Eine andere Möglichkeit bietet sich, wenn ein Vergleich aus der Lernpsychologie herangezogen wird, die zwischen misserfolgsorientierten und erfolgsorientierten Typen unterscheidet. Und da entgegen aller Wünsche und Hoffnungen der Misserfolg des vorhergehenden Spiels das Verhalten vieler Spieler erneut beeinflusst hat, werden die Windungen der Abwärtsspirale zunehmend zu einem stärkeren Sog führen, dem sich die Baskets nicht entziehen können und – wohlgemerkt – nicht entziehen wollen. Daran können auch die Lernwilligen wie Haynes oder Simon nichts ändern.
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Wenn man nach dem letzten Spiel die Frage gestellt hätte, wo die Stärken der Paderborn Baskets liegen, dann hätte der eine oder andere vielleicht etwas ironisch angemerkt: “In der ersten Halbzeit.”
Stimmt soweit, klingt erstmal nicht so schlecht, lässt aber vermuten, dass in der zweiten Hälfte etwas nicht stimmt. Ja, man kann davon ausgehen, dass Spieler, Trainer und Fans davon wissen. Obwohl hier anzumerken ist, dass es viele Spiele gab, in denen bereits die erste Halbzeit Probleme gemacht hat. Fazit: Entwicklung ist möglich.
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