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Nach WM-Aus: Luft nach oben bleibt

Während sich die acht verbliebenen Teams (Serbien, Spanien, Türkei, Slowenien, USA und Russland) auf die Viertelfinalpartien am Mittwoch vorbereiten, liegt das Aus der deutschen Basketball-Nationalmannschaft fast eine Woche zurück. Das Ausscheiden des jungen Teams um Trainer Dirk Bauermann in der Vorrunde war sehr unglücklich und macht deutlich, dass man einen Leader wie Dirk Nowitzki nicht von heute auf morgen folgenlos ersetzen kann.

Beobachter und auch beispielsweise Dirk Nowitzki hat der Einbruch der Mannschaft gegen Australien und Angola gezeigt, dass es dem jungen Team noch an ausreichend Erfahrung fehlt, um konstant gute Leistungen zu bringen – insbesondere nach einem so anstrengenden und emotionalen Sieg wie gegen Serbien und einer knappen Niederlage gegen den Weltranglisten-Ersten Argentinien.

Darüber hinaus hat die Kritik an seinen Leistungen das Spiel von Robin Benzing zu stark beeinflusst. Anderen hat der Trubel um eine mögliche Zukunft in der NBA nicht gut getan. Und die Routiniers in der Mannschaft konnten das Team noch nicht mit der nötigen Konstanz führen.

Dass die Niederlage gegen Angola so dramatisch ausfiel, war besonders unglücklich. Denn die deutschen Jung-Stars haben ihren Triumph in nur 105 Sekunden verspielt. Deutschland verlor nach einer neun Punkte-Führung mit 88:92.

Immerhin verabschiedeten sich die Deutschen mit seinem Sieg gegen Jordanien (91:73) und einer Menge Luft nach oben von dem Turnier. Fehltritt statt Beinbruch, ist somit nicht nur das Fazit von Trainer Dirk Bauermann.

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