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Murat Didin: Ein Trainer setzt auf Zuversicht

Ein neuer Hauptsponsor, ein engagiertes Trainer-Team, neue Spieler und positive Zukunftsvisionen. Zusammen könnten das die Zutaten für eine erfolgreiche Basketball-Saison sein. Doch das Team hinter diesen Faktoren sind die Gloria Giants Düsseldorf. Aufgrund der Wildcard und der finanziellen Schieflage des Vereins bleibt die Sorge, ob das Team das gleiche Schicksal droht wie den Paderborn Baskets, die letzte Saison vergebens gegen den Abstieg gespielt haben. Doch Trainer Murat Didin will mehr als nur einen Abstiegskampf.

In Deutschland trainierte Murat Didin bereits erfolgreich die Deutsche Bank Skyliners, die er in der Saison 2004/05 und 2009/10 zur deutschen Vizemeisterschaft führte.

Dieses Ziel ist für die Giants noch Zukunftsmusik. Doch wenn man den Pressestimmen Glauben schenken kann, dann will Didin eine Zukunft mit diesem Verein.

Die Langzeitvisionen von Murat Didin beinhalten das Erreichen der Euroleague, den Umzug in den Dome und den Aufbau von Nachwuchsteams gemeinsam mit zahlreichen kooperierenden Vereinen im Umfeld. Kurzum: aus dem Neugeborenen soll tatsächlich ein Basketball GIGANT werden.

Erwähnensweit ist ebenfalls der Ansatz, dass Didin die Giants stärker im städtischen Leben verankern will: „In der Stadt muss mit uns mitgefiebert werden.“

Dass es dem Trainer ernst ist, wird nicht nur an der Aussage deutlich „Wir wollen aber das Unmögliche in einigen Jahren möglich machen.“, sondern auch an seinem Engagement bezüglich der Sponsorensuche und der Suche nach einem anspruchsvollen Trainings-Camp.

Auch wenn Düsseldorf ‘nur’ zahlreiche, kostengünstige Zweitligisten und unter anderem auch den in Paderborn bekannten DeAndre Haynes verpflichtet konnte, markiert die Trainerwahl in Düsseldorf bis jetzt den entscheidenden Unterschied.

In Paderborn wurde erst nach der Beurlaubung des Trainers Olaf Stolz, dem Einsatz des Interimstrainers Dirk Happe sowie nach der Erkenntnis, die eine oder andere Position fehlbesetzt zu haben deutlich, welchen Einfluss Personalien auf den Spielalltag haben. Allzu oft fehlte den Baskets das Glück, doch auch der absolute Wille, die Liga halten zu wollen, wurde bei vielen vermisst.

Ob Didin seinen Ansprüchen als Trainer, Motivations-Coach, PR-Agent und Nachwuchsbeauftragter gerecht wird, zeigt sich nach der Hauptrunde. Dann wird auch erneut deutlich werden, ob ein Team mit geringem Etat anspruchsvoll und erfolgreich in der BBL Basketball spielen kann sowie in der Liga bestehen will.

© GEMACO Internet-Marketing, Foto: Wikipedia

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