Einsatzzeiten deutscher Basketballer gestiegen
Wie die BBL berichtet, sind die Einsatzzeiten deutscher Basketballer in der vergangenen Spielzeit deutlich gestiegen. Der prozentuale Anteil der deutschen Profis ist in der Saison 2009/2010 auf 18,38 Prozent gestiegen. Besonders achtenswert ist die Entwicklung der Spielzeit bei den deutschen U24-Akteuren, die rund 10,488 Minuten auf dem Spielfeld standen.
„Es ist sehr erfreulich, dass die deutschen Spielanteile weiter nach oben gehen. Es zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben“, sagte der Geschäftsführer der Beko BBL, Jan Pommer in der BBL-Pressemitteilung.
Bereits im Mai zog Bundestrainer Bauermann, der seit Jahren für eine bessere Talentsicherung und frühe Spitzenforderung plädiert, ein positives Fazit zieht: “Sowohl die tatsächlichen als auch die wahrgenommenen Spielanteile der Deutschen in der Bundesliga sind gestiegen. Es gibt mittlerweile nicht mehr einige wenige, sondern viele Vereine, bei denen sie eine prominente Rolle spielen, sie sind Aushängeschilder und Sympathieträger”.
Diese Entwicklung ist deutlich an den Fünf-Jahresplan gekoppelt, in dem vorgesehen ist, dass bis zur Saison 2014/15 sechs der zwölf Spieler im Kader einen deutschen Pass besitzen müssen.
Dass damit aber auch die Überzeugung zusammenhängt, dass Sport internationale und nationale Leistungsträger und Identifikationsfiguren braucht, zeigt die Bemühung einiger Teams, bereits jetzt die Zielvorgabe der Liga zur erfüllen, wonach die Spielanteile der deutschen Spieler nach Abschluss der Saison 2012/2013 bei 30 Prozent liegen müssen.
Laut BBL haben diese Vorgabe die beiden Playoff-Teilnehmer Telekom Baskets Bonn (31,89 Prozent) und die New Yorker Phantoms Braunschweig (31,54 Prozent) erfüllt. An die 30-Prozent-Marke reicht ratiopharm Ulm (27,86 Prozent) knapp heran.
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