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Positives Saisonfazit für die BBL

Baskets-Blog powered by Armada athleticDie BBL-Spitze zieht ein positives Fazit der abgeschlossenen Saison. Und auch in der Öffentlichkeit wird der Beko Basketball-Bundesliga ein zufriedenstellendes Zeugnis ausgestellt, was auf eine gute Entwicklung in den kommenden Jahren hoffen lässt.

 

Ein besonders großes Plus bekommt die Unberechenbarkeit und Ausgeglichenheit in der Liga. Das betrifft erstens die Überraschungen in der ersten Playoff-Runde, die keine der ersten vier Vereine überstanden hat und zweitens die Tendenz, dass deutsche Spieler in der Bundesliga wieder Hauptrollen besetzen. Bezüglich der Finalserie werden insbesondere die Spieler Pascal Roller und Tibor Pleiß hervorgehoben. Mit dieser Entwicklung wird auch die Hoffnung verbunden, dass dadurch der Basketball in Deutschland an Auftrieb gewinnt.

Neben der positiven Bewertung des BBL-Marketings, wird die Tatsache kritisch hervorgehoben, dass die meisten Clubs finanzielle Probleme haben. Somit würde perspektivische Arbeit vernachlässigt werden, was zur Folge habe, dass ein lang- oder mittelfristiger Aufbau die Ausnahme bleibt.

Die Brisanz der Thematik führt zurzeit die Causa Giants Düsseldorf erneut vor Augen. Der Club ist mit 320 000 Euro belastet, so dass am 1. Juli 2010 voraussichtlich das Insolvenzverfahren eröffnet wird.

Im Gegensatz dazu rüstet der Zweitligist FC Bayern München weiter auf. Nach Bundestrainer Dirk Bauermann hat der FCB den zweimaligen deutschen Meister Aleksandar Nadjfeji verpflichtet, der vom Erstligisten Walter Tigers Tübingen für die nächsten drei Spielzeiten an die Isar wechselt.

Nach Angaben der BZ beläuft sich der Münchner Etat im ersten Jahr auf drei Millionen Euro, die das finanzielle Fundament für folgenden Plan sind, wie Nadjfeji in der BZ erklärt: “Der Plan ist, dass wir im ersten Jahr aufsteigen. Im zweiten in den Play-offs stehen und im dritten um den Titel mitspielen.” Und dazu heißt es weiter: „Mit aller Macht will der FC Bayern sich in der ersten Liga etablieren, bis 2013 sieben Nationalspieler im Kader haben. Auch Demond Green haben sie sich geangelt.“

Während viele Bundesligisten das Geld zusammenkratzen, arbeitet München augenscheinlich am großen Wurf. Vorreiter dafür sind Real Madrid, aber vor allem der FC Barcelona. „Die Katalanen gehören im Fußball, Handball und Basketball zur europäischen Spitze.“, heißt es in der Rheinischen Post. Ob sich neben einer neuen Öffentlichkeit, Attraktivität sowie neuen Vermarktungsmöglichkeiten für die Pro A bzw. BBL auch eine neue Kluft auftun wird, wenn die Marke FC Bayern München im deutschen Basketball angekommen ist, wird die Zukunft zeigen.

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