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Name-Sponsor gesucht! Ein Basketballverein auf der Suche nach Einnahmequellen.

Erfolgreiches Name-Sponsoring

Erfolgreiches Name-Sponsoring

Bevor nach dem Ende des letzten Spieltags endgültig die ersten Play Off-Begegnungen feststehen werden, weiß man am anderen Ende der Tabelle bereits jetzt schon, wer leider sportlich in die ProA absteigen muss. Dabei handelt es sich um die Teams aus Paderborn und Düsseldorf.

Auch wenn Experten im Falle von Paderborn bereits zu Beginn der Saison den Ligaerhalt als ein Wunder bezeichnet haben, wären viele gerne eines Besseren belehrt worden.

Doch auch wenn ein sportlicher Abstieg vermeidbar gewesen wäre, hätte ein tiefes Loch im Geldbeutel beider Teams ein weiteres BBL-Jahr erschwert oder verhindert.

Umso mehr überrascht es, dass gerade Paderborn pünktlich zum Zweitliga-Abstieg den Namenssponsor Webmoebel.de finden konnte, auch wenn in Verbindung mit dem Abstieg die Summe deutlich kleiner gewesen sein sollte.

Von der Maspernhölle zur Möbelhalle.
Gleichzeitig sind mit der Entwurzelung vom Vereinsnamen bedeutend weniger Erträge aus dem Verkauf von Merchandisingprodukten und Fanartikel zu erwarten. Es ist schwierig, sich einen Fanschal mit dem Schriftzug “webmöbel Baskets” vorzustellen. Im Vordergrund steht beim Fan dann eher die Ratio mit der Zustimmung zu den Sponsorgeldern. Dennoch kann das Namenssponsoring für genügend spielerische und finanzielle Stabilität reichen. Letztendlich stellt sich aber die Frage nach allen Seiten, welche zentralen Probleme bei der Suche nach einem Name-Sponsor während des erfolgreichsten BBL-Jahres 2008/2009 im Wege gestanden haben. Die finanziell angeschlagenen GIANTS Düsseldorf sind nach fast zwei Saisons noch auf der Suche nach einem Namenssponsor.

Wie wichtig die Bedeutung von Name-Sponsoring ist, kann man bereits daran abgelesen, wie überrascht und froh alle Beteiligten waren, als bekannt wurde, dass die BBL nach 1992 bis 1997 (Veltins) sowie nach 2001 bis 2003 (s.Oliver) den türkischen Hersteller von Küchengeräten und Unterhaltungselektronik BEKO als Namenssponsor für sich gewinnen konnte.

Für die Teams selbst ist ein solche Sponsoringform von besonderem Interesse, weil viele Vereine die Namensrechte der Hallen nicht besitzen (und damit nicht verkaufen können) und sie nicht so viel durch Bandenwerbung und Zuschauer einnehmen.

Die Zurückhaltung von Sponsoren, die eine flächendeckende, latente Aufmerksamkeit für ihr Unternehmen anstreben, ist auch an den Stellenwert des Basketballs in Deutschland gebunden. Basketball bleibt neben dem übergroßen Rivalen Fußball eine Nischensportart. Nach Fußball sind die populärsten Sportarten Handball, Leichtathletik und Tennis.

Das Fernsehen bleibt Garant für Einnahmen
Durch die vermehrte TV-Präsenz bleibt zu hoffen, dass Basketball weiter an Popularität gewinnt und somit auch für mögliche Investoren attraktiver wird – das gilt für den Profi- als auch für den Nachwuchsbereich.

Denn welche Hoffnungen mit einem Sponsoring in Verbindung gebracht wird, zeigt sich auch am Beispiel der webmoebel Baskets aus Paderborn: „In den Zweitligajahren zwischen 2004 und 2006 hat das Paderborner Team der Schröno Baskets 50 Siege in Folge gefeiert. Am Ende stand der Erstligaaufstieg.“

© GEMACO Internet-Marketing

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