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Neue Tendenzen in der Sportbranche

armada-athletic-logo_400Die Großen sind immer die Gewinner. Unter dieser Prämisse zählen zu den Siegern der Sportbranche Nike, Adidas und Puma. Doch Umsatzprognosen verraten etwas anderes. Hier stehen momentan kleine Anbieter hoch im Kurs.

Denn die großen Sportartikelanbieter kämpfen zurzeit mit drei Problemen. Erstens leiden sie unter der anhaltenden Konsumflaute insbesondere in den USA. Jenes Land, in dem sonst das meiste Geld in Sportartikel investiert wird. Aber auch die Stagnation auf dem chinesischen Markt trifft die Unternehmen besonders hart, vor allem weil dieser Markt in der Vergangenheit mächtig gewachsen ist. Das Traditionsunternehmen Adidas erwirtschaftet laut Handelsblatt dort fast jeden zehnten Euro. Zu beachten ist auch, dass lokale Anbieter wie Li Ning aufgrund deutlich günstiger Preise zunehmend Käufer gewinnen. Hinzu kommen steigende Herstellungskosten in den Niedriglohnländern durch höhere Löhne, explodierende Energiepreise und kontinuierlich steigende Mieten.

Im Gegensatz zu diesen Entwicklungen konnte beispielsweise der amerikanische Sportartikel-Underdog „Under Armour“, der 1996 in Baltimore gegründet wurde, seinen Umsatz in den USA um fast ein Fünftel steigern. Und auch hierzulande kommen Sportartikelproduzenten wie Deuter, Schöffel oder Meindl besser aus der Krise als die Großen. Denn mittelständische Unternehmen profitieren davon, dass sie durch ihre Spezialisierung besser auf Kundenwünsche reagieren können, und somit dem für die Industrie sonst problematischen Streben nach Individualität des Konsumenten entgegenkommen.

Diese Entwicklungen begünstigen auch regionale Sportartikelhersteller wie Armada athletic, die sich auf Sportbekleidung und Freizeitbekleidung spezialisiert haben und sich bereits durch ihr unternehmerisches Engagement im Bereich Sponsoring für die Etablierung des Basketballsports eingesetzt haben. Denn Basketball ist in Deutschland leider immer noch ein Nischensport und firmiert bei der Beliebtheit auf den hinteren Rängen. Grundlos und mit dem entscheidendem Nachteil einer geringen Medienpräsenz, was sich negativ auf Sponsoring-Aktivitäten, Merchandising und Werbeartikel auswirkt. Dass dies auch anders sein kann, zeigen die Sponsoring-Aktivitäten in Spanien. Dort ist Basketball mit 68 Prozent der von Unternehmen am stärkste gesponserte Sport.

Folglich könnte gerade im Fußball-Land Deutschland die Zusammenarbeit mittelständischer Sportartikler, zum Markenaufbau in der Region beitragen: für das Unternehmen selbst und für den jeweiligen Club bzw. für die Ballsportart Basketball. Die Prämisse für regionale Sportartikelanbieter sollte demnach lauten: Lokalität, Qualität und unternehmerisches Engagement.

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